Das Neue

CoopGo Politik des Wandels ist ein "Sammelbegriff" zur Schaffung einer "Kooperations-Gesellschaft". Alle Parteien des Bundestages reden gern von Kooperation und Genossenschaften. Die Wirklichkeit sieht aber anders aus: Was man als "Kooperation" ausgibt, hat mit wahrer Kooperation - kurz: Coop genannt - nur ganz wenig zu tun. Kooperation ist bei den Parteien sozusagen das "Feigenblatt", um weiterhin Kurs auf "Konkurrenz" zu halten. Der Bürgerwille ruft jedoch mehrheitlich nach "Miteinander". Coop heißt auch: "Konsequenter Erhalt unserer Lebensgrundlagen". Konkurrenz wird niemals das, was sie verursacht hat, auch selbst verändern können bzw. wollen. CoopGo-Politik will - deutlich erkennbar - den "kooperativen Wandel"! Das "Staatsziel Kooperation" soll deshalb im Grundgesetz (Art.20) festgelegt und ein "Marshall-Plan" für den Kooperativen Wandel geschaffen werden!

2022-05-28

KOOPERATIONS-Räte – Folgerichtige Lösungen für das, was einst Willy Brandt als „Interdependenzen“ (wechselseitige Abhängig-keiten) bezeichnete …



*Kooperationsräte – Gestalter des Wandels*

CoopGo-Dialoge 

 *Innovative Praxis des Kooperativen Wandels*

Hinweis: Die CoopGo-Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) bieten Politikern, Medien, Initiatoren, GenoCoop-Mitgliedern, etc., Impulse für ihre Arbeit im Interesse von intelligenten kooperativen o. genossenschaftlichen Perspektiven und Lösungen. Die CoopGo-Dialoge sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst bzw. gekürzt werden. Danke für die Mit-Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft.

 

Die Essenz der Fragen

Wir wollen offen sein. Wir gehören diversen Gremien in der Jugendorganisation einer Partei an, die auch im Bundestag vertreten ist. …

Habt ihr damit „Berührungsängste? …

Unsere Fragen – Teil 1 -

Wie genauer sollte man sich die Funktion, die Aufgaben, die Tätigkeit und die Wirkung von KooperationsRäten (KoopR) vorstellen? Sollten sie auch politisch wirksam werden? …

Könnten wir die Idee irgendwie politisch unterstützen?

Wir wollen es zunächst bei diesen Fragen belassen. Das Thema ist für uns enorm spannend. …

Wir würden gern dazu mal etwas intensiver bei euch „coachen“. Ist das möglich? 

 

Die Essenz der Antworten

Wir wollen ebenfalls offen sein: Es macht uns überhaupt nichts aus, ob, wo und wie intensiv ihr Politik „betreibt“. Und „by the way“: Wir können bisher (noch) nicht erkennen, dass irgendeine Partei mit dem Thema „Kooperation“ und auch „Kooperations-Gesellschaft“ o.ä., „Probleme“ haben könnte. Eher erkennen wir, dass für diese Thematik bisher kaum oder kein Interesse bestand. Aber die „Neugier“ wächst. …

Wir wollen die Idee der Kooperationsräte – zunächst auf 6 Bereiche - konzentrieren:

 

A.  Welt-KooperationsRat (KoopR-Welt)

B.  EU-KooperationsRat (KoopR-EU)

C.  Nationaler KooperationsRat ( KoopR-Bund)

D.  (Landes-) KooperationsRäte (KoopR-Land – je Bundesland)

E.   (Regionale-) KooperationsRäte (KoopR-Regionen)

F.   (Örtliche- ) KooperationsRäte (KoopR-Stadt/Ort)

G.  (Sektorale-) KooperationsRäte (KoopR-Wirtschaft, Bildung, Energie, etc.)

 

Wie in anderen CoopGo-Dialogen bereits angedeutet, sehen wir den Ukraine-Konflikt als deutliches „Signal“ dafür, dass Konkurrenz ein wesentliches Moment für Konflikt-Entstehung ist. Das bestärkt uns in der Annahme, dass KOOPERATION die (wohl einzig sinnvolle) Grundlage, sowohl für Konflikt-Lösungen, wie besonders für Konflikt-Vermeidungen bieten könnte. …

Wir würden durchaus sagen wollen:

·       Bei einer „Kooperativen Weltsicht“, wäre der (Ukraine-)Konflikt wohl überhaupt nicht entstanden.

Willy Brandt hat bereits zu seiner Zeit, mit dem Begriff „Interdependenz“ eine wertvolle politische Lösungssicht entwickelt. „Interdependenz“ heißt „wechselseitige Abhängigkeit“ und genau darum geht es auch bei dem Ukraine-Konflikt.

Es geht sozusagen darum, zu erkennen, dass:

·       Wir alle im gleichen (Welt-)“Boot“ sitzen und nur gemeinsam – und vorausschauend – jedwede Art von Problemen lösen können.

Der Umkehr-Schluss:

·       Bei Außerachtlassung dieser „Interdependenz-Sicht“ werden  Konflikte (eher) zunehmen, statt abnehmen, werden weitere Konflikte folgen, werden weiterhin Ressourcen verschwendet (Rüstung), die dringend für eine  dauerhaften Frieden und weltweit gleichmäßige Entwicklung dringend benötigt werden. …

Die eigentlich „logische“ Folge zur Beendigung dieses und Vermeidung weiterer ähnlicher Konflikte ist:

·       Weltweit jede Sicht von „Gegeneinander“ (Konkurrenz, Wettbewerb) auf den „Prüfstand“ stellen und stattdessen konsequent auf KOOPERATION „umzuschalten“.

Aus dieser Sicht wären „Militärbündnisse“, oder „Bündnisse anderer Formen“ stets darauf hin zu beurteilen ob sie – wirklich:

·       Kooperation aufbauen

oder – wenn auch vielleicht unbewusst – eher zur „Forcierung“ von mehr (Konflikt-)Konkurrenz beitragen. …

Was wären  „Bündnisse“ wie:

·       EU

·       Nato

·       etc.

dann wirklich?

·       Sie schaffen – obgleich vielleicht sogar ursächlich „kooperativ“ gedacht – stets eine andere (neue) Form von Konkurrenz!

Und „Konkurrenz“ heißt dann:

·       „Interdependenzen“ (wechselseitige Abhängigkeiten) - bewusst oder unbewusst - zu ignorieren. …

Wir erkennen also durchaus:

·       Bündnisse jeder Art – sofern sie ausgrenzen statt einbeziehen - sind eigentlich keine (wirklichen) Kooperationen, sondern eher eine Form „subtiler Konkurrenz“. …

Der Begriff „Eine Welt“ ist die einzig akzeptable Form dauerhafter weltweiter Problemlösungen – sofern sie nicht „missbraucht“ wird für neue, meist  subtile „Macht-Spiele“ (hinter den Kulissen). …

Es geht also nicht um die „Eine Welt Regierung“ (ein Begriff der durchaus nicht nach Kooperation klingt und wohl auch nicht so gemeint ist)

Deshalb sprechen wir bewusst von der Schaffung eines:

·       Welt-KooperationsRates (KoopR-Welt)

Wir werden dazu nachfolgend einige Hinweise geben. Aus unserer Sicht ist es jetzt wichtig, die Diskussion über die Themen KOOPERATION oder Konkurrenz auf allen Ebenen der Gesellschaften (Länder) zu führen. Ziel dieser Diskussionen sollte vor allem sein:

·       Vorschläge für zukunftsfähige  „Kooperations-Strukturen“ in und mit  allen Ländern zu führen.

Wir haben (siehe oben) angedeutet, wie ein kooperativer „Staatsaufbau“ möglich wäre, wie z.B. eine „kooperative Politik“ entstehen und – wirklich dauerhaft - Frieden und Entwicklung bewirken kann. …

Sofern ihr es wollt, führen wir gern die Diskussion mit euch fort. Dialoge (möglichst offen), sind eine wichtige Form von Kooperation.

Wenn ihr fragt, wie und ob das geht, verweisen wir gern auf folgende (überzeugende) Beispiele:

·       Der Körper jedes Menschen

·       Die Natur

·       Quantenverschränkung, etc.

Wer sich mit solchen Themen befasst, kann eigentlich nicht umhin, zu erkennen, dass KOOPERATION das entscheidende PRINZIP unseres Lebens ist. …

Nachfolgend zunächst ein kurzer Exkurs, wie das Gegenteil von Kooperation, also Konkurrenz sogar (weltweit) noch dynamisiert werden soll:

·       Das Beispiel „Welt-Wirtschafts-Form“ (WWF).

Dort ist deutlich zu erkennen, wohin eine „Konkurrenz-Gesellschaft“ führen könnte. …

Während Organisationen, wie das „Welt-Wirtschafts-Forum“ (WWF), inzwischen Strategie und Zukunft der Weltwirtschaft (natürlich „wettbewerbsorientiert“ (d.h. im Sinne der Konkurrenz-Wirtschaft),  die  Weltwirtschaft geschickt beeinflussen, gibt es seitens der „Kooperations-Gestalter“ (leider) bisher:

·       Keine erkennbar wirksamen „Gestaltungsvorschläge.“ …

Wer sich die Veröffentlichung des WWF zu den Folgen der „Corona-Epidemie“ genauer ansieht, erkennt unschwer, wie sich die Dynamik der (konzentrierten) Konkurrenz künftig entwickeln könnte. …

Genial, wie bei dieser Studie Konzentration (Ko) und Konkurrenz (Ko)  miteinander verbunden werden. Wir nennen das die

·       „KoKo-Dynamik“.

Die (beabsichtigte) Folge dieser Dynamik:

·       Der weltweite Konzentrations-Prozess wird sich durch verschärfte Konkurrenz verstärken.

·       Die „innovativen, kleineren Konkurrenz-Teilnehmer werden dabei systematisch in größere Einheit eingegliedert.

·       Obgleich man eigentlich „Wettbewerbs-Dynamik““ sagt, meint man in Wirklichkeit das Gegenteil: Wir nennen das eher:

·       Systematische „Wettbewerbs-Kontrolle“ …

Festzuhalten ist, dass das WWF ein äußerst intelligenter und bisher durchaus erfolgreicher,  „Adept“ eines weltweiten „Konkurrenz-Dynamisierungs-Spiels“ ist. …

Die naheliegende Frage sollte/ müsste eigentlich lauten:

·       Gibt es auf Seiten der (potenziellen) Kooperations-Förderer analoge Strukturen und mit klaren Konzepten für einen (weltweiten) Kooperations-Wandel? 

Soweit wir dies bisher sehen, ist nicht erkennbar oder wahrnehmbar, dass sich analog – also in Bezug auf eine:

·       „Welt-Kooperations-Wirtschaft“-  ähnlich geniale Strukturen (wie der WWF) bereits gebildet hätten oder man ernsthaft über deren Erscheinen bereits „nachdenken“ würde. …

Ähnlich ist die Situation auf EU-Ebene. So etwas wie einen EU-Kooperations-Rat können wir ebenfalls – auch nicht ansichtsweise - erkennen. …

Hinweis: Wir haben das Thema „Welt-Kooperations-Rat“ bereits in einem anderen „CoopGo-Dialog“ angesprochen. Gern übersenden wir euch – wenn gewünscht – diesen Beitrag …

Unser vorläufiges Resümee:

·       Wäre es nicht an der Zeit, jetzt gemeinsam zu handeln und einen „kooperativen ThinkTank“ dem WWF zur „Seite zu stellen“?! …

Wie wäre es z.B. mit einem:

·       Welt-Kooperations-Forum (WKF)

(sicherlich gibt es – findet ihr - geeigneter Bezeichnungen. Aber ihr wisst, was gemeint ist:

Die Schaffung einer ganzheitlichen, zukunftsbewussten, weltweiten

Kooperativen („Gegen“-) Öffentlichkeit!

Denkt nach:

·       Was spräche eigentlich dagegen, zur Lösung des „Ukraine-Konfliktes“ einen Internationalen (Friedens-)Kooperations-Rat einzurichten. Dort könnten alle Hintergründe offen zur Sprache kommen und Lösungswege für dauerhaften Frieden gefunden werden.

Nicht „Waffenlieferungen“ und „Isolation“ sind zielführend, sondern Verständnis, Transparenz und Verständigung, mit dem Ziel daraus geeignete Schlüsse zu ziehen, ggf. sogar die Grundlagen zu schaffen, um  einen

·       Welt-Kooperations-Rat

entstehen zu lassen. …

Von Willy Brandt lernen, heißt- bezogen auf den Ukraine-Konflikt - z.B.:

·       Die Interdependenzen zu erkennen, offen zu benennen, Verständnis und Verständigung zu suchen und alles zu tun, um zeitnah Frieden und Entwicklung – in der Ukraine, weltweit und dauerhaft - zu sichern! …  

 

(PS: Zu euerer Frage, wegen einer Art „CoopGo-Transfer-Coaching“ sollten wir ins Gespräch kommen).

 

Wir freuen uns auf eure Antworten und Anregungen!

GenialCoop: Natur und Körper zeigen, das  dies möglich ist …

Redaktion: AG CoopGo-Dialoge im SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW e.V.(Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaftwww.bundesverband-mmw.de  – info@medien-machen-wirtschaft.de  o. info@menschen-machen-wirtschaft.de

Unsere Berater in Sachen Quanten-Management: FIKW (ForschungsInstitut Kooperativer Wandel) des IWMC Quanten-Instituts - Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de

  

2022-04-06

Mitgliederförderung: Das „Grundrecht“ jeder Genossenschaft. Geiz, Gier, Kontrollsucht, etc „nagen“ an diesem Fundament! (1)


*Förderung in und mit Genossenschaften*

 

CoopGo-Dialoge - GenoLand-Dialoge

 

 * Journalismus des Kooperativen Wandels*

 

Hinweis: Die CoopGo-Dialoge und die GenoLand--Dialoge (per Mail, Telefon- o. Video) bieten Impulse zur wirksamen Umsetzung Kooperativer Projekt-Ideen. Alle „Dialoge“ sind kostenfrei, sofern uns die Möglichkeit eingeräumt wird, diese Informationen zur Förderung des Kooperativen Wandels einzusetzen („Hilfen zur Selbsthilfe“). Ausschließlich, um eine bessere Lesbarkeit zu gewährleisten, können die Fragen (stilistisch) geringfügig angepasst bzw. gekürzt werden. Danke für Euere/Ihre Hilfe zur Gestaltung einer Kooperations-Gesellschaft.

 

Die Essenz der Fragen

 

Ich bin als Journalist in einer „Journalisten.Kooperation“ tätig. Die Themen Genossenschaften, Mitarbeiterbeteiligung, Vermögensverteilung und Kooperationen interessieren mich besonders. …

Derzeit bin ich an einer Artikelserie zum Thema: „Genossenschaften und Vermögensverteilung“ tätig. Dazu vergleiche ich auch Deutschland und die EU. Zunächst vorweg folgende Frage:

Warum gibt es in Deutschland viel weniger Genossenschaften als in anderen EU-Ländern? …

Bei meinen Recherchen bin ich auch auf die Geschäftsidee eines eloquenten Seminaranbieters gestoßen, ein Herr namens Alex Fischer. …

Er „schwärmt“ förmlich von Genossenschaften. Für ihn ist es ein „tolles“ Modell für intelligente „Reiche“, um Steuern zu sparen, besonders im Immobilienbereich. Wieso „Reiche und Genossenschaften“, habe ich mich zunächst gefragt, wo doch bisher Genossenschaften eher dazu dienten, sozialen Ausgleich zu schaffen? …

Ich habe inzwischen zahlreiche „Fans“ dieser „Neu-Genossenschaftler-Gruppe“ befragt und höre zunehmend von Problemen mit dem Finanzamt. Man will politisch offensichtlich die Mitgliederförderung in der bisher gedachten Art und Weise nicht mehr anerkennen. …

Hat sich damit das „Modell Fischer“ erledigt?

Also haben sich die Kräfte der „Arme Leute Rechtsform“ (Genossenschaft) doch durchgesetzt? …

Schade eigentlich, denn ich erkenne gerade jetzt einen großen Bedarf an Genossenschaften, weil damit in vielen Bereichen, die derzeit vor großen Veränderungen stehen, mögliche Lösungen anbahnen lassen. …

Ich möchte gern über die (alte) „Sozial-Genossenschafts-Idee“ hinausgehen und z.B. die zunehmenden Probleme im „Mittelstand“ ansprechen. …

Was wäre zu ändern, um für diesen Wirtschaftsbereich die (moderne) Genossenschaft als „Problemlöser“ attraktiv zu machen?

Ich habe noch mehr Anregungen, wie z.B. die Bereiche „Mitarbeiter-Beteiligung“, „Vermögensverteilung“ oder Unternehmensnachfolge. Aber auch in anderen (wichtigen) Bereichen sehe ich Genossenschaften als ideales gesamtgesellschaftliches Lösungsmodell.

Uns ist auch unklar, wieso – soweit wir es erkennen - die Genossenschaften als „Welt-Kultur-Erbe“ zu „schützen“ wären. Eher wäre doch das Gegenteil richtig …

Wenn Sie erlauben, würden wir gern ein intensives Genossenschafts-Seminar bei Ihnen buchen. Können wir dazu mal separat telefonieren?  

Natürlich haben wir uns auch die Informationen von verschiedenen Genossenschaftsverbänden angesehen. Uns fiel auf – spontan gesagt – da wollte man uns die (alten) „Genossenschafts-Klischees“ als „Innovationen“ verkaufen. …

Wir betreiben – mit Verlaub gesagt – eher so etwas. das man als „selbstdenkenden Journalismus“ bezeichnen kann. Wir benötigen keine „Geno-PR“, zumal die Entwicklung im Genossenschaftsbereich höchst unerfreulich sind. …

Unsere Kollegen in Spanien z.B. antworten dazu grinsend: „Raiffeisen-Europa – Nein Danke“. …

Was würdet ihr – ganz spontan gefragt – meinen:

·         Warum hinkt das Genossenschaftswesen in Deutschland so weit hinter der Entwicklung in den meisten anderen EU-Ländern her? ….

·         Warum ruft man im deutschen Genossenschaftswesen permanent nach noch mehr „Staatskontrolle“, obwohl man wirklich keine Erfolge vorzuweisen hat, während es in den anderen Ländern ganz anders läuft: „Weniger Staat, mehr Genossenschaften“ …

Haben die Parteien in Deutschland zu wenig Vertrauen in die Selbstverwaltung? …

 

Fangen wir - wenn ihr mögt – einfach mal mit dem Thema „Perspektiven der Mitgliederförderung in Genossenschaften“ an. …

 

·         Kommt dort nun die Zeit der (staatlichen) „Regulierer“?

·         Wird die (genossenschaftliche) Mitgliederförderung demnächst durch die Finanzämter definiert?

·         Wird es – statt genossenschaftlicher Innovationen - eher einen Trend  „zurück in die Zukunft“ in Deutschland geben?

·         Lässt sich überhaupt noch der (genossenschaftliche) „Sonderweg Deutschlands“, also der „EU-Verweigerung“ rechtfertigen?

·         Warum sollte dazu nicht das Bundesverfassungsgericht entscheiden?

 

Wir wollen Euch nicht in unsere Arbeit „hineinziehen“. …

 

·         Aber leider ist der Genossenschafts-Verbände-Sektor nicht wirklich „Interessen-Vertretung“ für Genossenschaften und deren Mitglieder, aber dafür umso „staats-tragender“, wie die aufwändige Lobbyarbeit unschwer zeigt.  

Unsere Kollegen in Frankreich, Italien, Spanien, etc. hatten wohl Recht:

·         Deutschland und Österreich hatten schon immer ihr Problem mit wirklich freien Genossenschaften

PS:

·         Anerkennung: Euere verschiedenen Blogs sind wirklich informativ. Wenn ihr Rück-Fragen habt, gern. Unsere Kontaktdaten haben wir euch per Mail zugesandt. Gern nehmen wir auch euer Angebot für eine Video-Konferenz an. ..

·         Und übrigens: Ist euch das Portal „GenoNachrichten“ bekannt? Die Redakteure machen wirklich eine recht gute Arbeit …    

 

 

Die Essenz der Antworten

 

Zunächst „danke“ für Eueren Beitrag. Er lässt Engagement, aber auch noch etwas Missverständnis oder „Lücken“ erkennen. Um das zu „klären“ sind wir ja da. …

Ihr könnt entscheiden, was per Mail veröffentlicht oder eher per Video besprochen werden soll.

·         Genau dafür sind die unterschiedlichen „Kommunikationswege“ gedacht …

Vorweggesagt:

·         Wir nehmen Euere Herausforderung gern an!

Grundsätzlich würden wir gern mittels Video-Konferenz mit Euch zu diesen Themen kommunizieren. Geht das i.O.? …

Der wichtigste Grund:

·         Es bedarf jetzt mehr aufgeklärter Journalisten, die erkennen, welche Potentiale Genossenschaften im Rahmen einer Veränderung der Konkurrenz-Gesellschaft bedeuten.

Nicht nur die Parteien sind „blind“ für diese Chancen, auch die Genossenschafts-Verbände selbst sind das „Problem“.

·         Warum?

Sie „leben“ mit dieser Form „Genossenschaften im Rahmen der Aufsicht und Kontrolle“ recht gut. Denn diese „Staatskontrolle“ bedeutet für sie eine recht einfache Form von „Pfründe-Sicherung“:

·         „Kontroll-Prüfungen“ erfordern recht wenig „Innovationen“.

Sie sind sozusagen zu „standardisieren“. Das eigentlich Wichtige:

·         Die Erzeugung von „Mehrwert“ fällt sozusagen weg.

Es werden eher „Zahlen-Friedhöfe“ (Vergangenheitsbezug!) beurteilt. So etwas ließe sich eigentlich leicht „digitalisieren“. Es könnte – wenn in dieser überholten Form - überhaupt notwendig:

·         Erheblich Kosten und Zeit eingespart werden!

Aber der  „Qualitätsverlust“?

Welchen Qualitätsverlust bitte?

·         Wir wären wirklich darauf gespannt, ihn endlich gezeigt zu bekommen…

Das, worum es eigentlich geht, z.B.  „zukunftsfähige Innovationen“ zu gestalten, also sozusagen „Mehrwert“ zu erzeugen, wird bisher beharrlich ignoriert. ….

Schauen wird uns an, was Genossenschafts-Verbände – sozusagen die

·         „Spezialisten für „Erfolge in Genossenschaften“

 – wirklich zu bieten haben, dann ist das mehr als dürftig. Sie:

·         Reduzieren „Genossenschaft“ auf „Unternehmensform“ (Recht), garniert mit etwas Steuerrecht und dem Versuch, eine – recht oberflächlich  wirkende – allgemeine Betriebswirtschaft,

als:

·         „Erfolg in Genossenschaft“

auszugeben. …

Zum Recht:

·         Das macht eigentlich jeder Anwalt. Wirklich keine „Kunst“ und kann inzwischen - leicht und kostenlos – von jedem im Internet selbst recherchiert und „heruntergeladen“ werden!

Zugegeben, für „Dummies“ gibt es dazu noch ein paar nette „Wackel-Bilderchen“, auf den Homepages der „Profis“ (Verbände) „gratis“ geliefert.

Damit glaubt man vermittelt zu haben, was Genossenschaft ist und wie sie funktioniert. …

In keiner anderen Rechtsform wird auf solch „pupertärem“ Niveau „Erfolg“ suggeriert. Jeder Unternehmer weiß, dass nach der Gründung erst das eigentliche „Unternehmern“ beginnt. Die vielfältigsten Angebote von Unternehmens-Beratungen zeigen, was die „zentralen Themen für Erfolg“ sind. …

Macht doch einfach mal selbst den „Realitäts-Check“ und reicht:

·         Das gleiche, (fiktive) „Geno-Gründungsprojekt“ bei mehreren Verbänden ein und lasst euch dazu beraten. …

Vielleicht formuliert ihr dazu noch folgende (besondere) Frage:

·         Wie kann eine Genossenschaft die besonderen Vorteile eines „Kooperations-Unternehmens“ (erfolgsbezogen) zur Wirkung bringen?

Es geht dabei schlicht darum:

·         Den KERN eines kooperativen Unternehmens (Teilhaberschaft) zur Wirkung und damit zur (erfolgsbezogenen) Überlegenheit zu bringen.

In dies Richtung schauend, beginnt „Genossenschaft“ wirklich „besonders“ zu werden. …

Es lohnt sich auch, das Thema „Schüler-Genossenschaften“ anzuschauen. Auch hier weitgehend nur oberflächlich „alter Kram auf Kinder-Hirne“ reduziert. Wer sich die „Kontakt- o. Förderpartner“ ansieht, erkennt, worin das wesentliche Interesse solcher durchaus sinnvollen Projekte liegen könnte:

·         Mittels Schülergenossenschaften potentiell die neuen Geno-Banken-Kunden entstehen zu lassen. ….

Dass „Kooperation“ – und dabei geht es ja bei Genossenschaften – viel mehr als nur die Kenntnis von „Struktur-Funktionalität“ bedeutet, bleibt – gewollt oder ungewollt – leichtfertig unthematisiert …

Dem Tenor der Überschrift entsprechend, wird gerade im Land deutlich, wie wenig effektiv bzw. innovativ die sog, „Genossenschafts- und Prüfungsverbände“ sind. …

Sie sind sogar damit zu „überraschen“, dass derzeit das „Herzstück von Genossenschaften“, also die Mitglieder-Förderung,  dem staatlichen Finanz-System anheim zu fallen droht. Auf der Suche nach neuen „Einnahme-Quellen“ hat derzeit die „Finanz-Bürokratie“ die Vorteile aus der „Mitglieder-Förderung“ als weitere „Steuer-Quelle“ entdeckt (Einkommenssteuer, Umsatzsteuer), obwohl es dazu keine klaren Regelungen in den entsprechenden Gesetzen gibt …

Wir wollen euch gern dazu – vorab – einige „Recherche-Hinweise“ geben:

·         Regelung der Mitglieder-Förderung

Irgendwie seltsam, dass es zu diesem – sozusagen zentralen Anliegen des Genosenschaftsgsetzes nicht mehr gibt als den Satz:

„Gesellschaften von nicht geschlossener Mitgliederzahl, deren Zweck darauf gerichtet ist, den Erwerb oder die Wirtschaft ihrer Mitglieder oder deren soziale ode kulturelle Belange durch gemeinschaftlichen Geschäftsbetrieb zu fördern (Genossenschaften), erwerben die Rechte einer „eingetragenen Genossenschaft“ nach Ma0gabe dieses Gesetze“. (§1 Abs. 1 GenG).

Eigentlich nachvollziehbar (besser voraussehbar), dass es bei einer solchen, eigentlich „diffusen“ Erklärung, mehr Unklarheit“ als „Klarheit“ geben muss. …

Die wirklichen Fragen zum Thema „Mitgliederförderung“ sind eigentlich diese:

·         Warum wird das Thema gerade jetzt zum „Stressfall“?

·         Warum auf diesem Wege?

·         Hätten die Genossenschafts-Verbände diese „Schwachstelle“ nicht schon längst erkennen können/müsssen oder haben sie das „Problem“ sogar ggf. bewusst ignoriert?

Die Frage sei erlaubt:

·         Wie sieht wirklich die Mitgliederförderung für die ca. 18 Mio. Mitglieder in Genossenschafts-Banken aus?

Ein Schelm, wer das so sieht:

·         Für den Bereich Mitgliederförderung in Genossenschaftsbanken ist der „Zugriff“ auf die Mitgliederförderung seitens der „Steuer-Bürokratie“ eigentlich kein Thema. Warum wohl?

Ihr ahnt es:

·         Weil dort nicht wirklich „gefördert“ wird. …

Unklar bleibt auch:

·         Es gibt „Genossenschafts-Institute“ an mehreren Universitäten. Dort wurde über alles Mögliche „geforscht“, nur – offensichtlich - zum Thema „Mitglieder-Förderung“ scheint es keine wirklich verwertbaren Ergebnisse zu geben. …

Wir betonen ausdrücklich, um Missverständnisse auszuschließen:

·         Es gibt einen einzigen(!) Grund, der Rechtfertigung der Rechtsform Genossenschaft und der heißt „Mitglieder-Förderung“!

Und genau zu diesem Thema (!):

·         Geben weder Genossenschaftliche Hochschul-Institute noch Genossenschafts-Verbände wirklich Auskunft (!)

Das ist etwa so:

·         Der „ADAC“ würde überssehen, dass Autos nur nützlich sind, wenn sie über Treibstoff verfügen …

Was bitte rechtfertigt überhaupt solche „Genossenschafts-Institute“ (an Universitäten!) oder die Zwangsmitgliedschaft in Prüfungsverbänden, wenn sie sich um Vieles kümmern,

·         aber nicht um das „Alles Entscheidende“ (den KERN) bei Genossenschaften, sozusagen das „Grundrecht“ des „Systems Genossenschaft“!

Alles – aber wirklich alles – so könnte man sagen,

·         beginnt und endet sozusagen bei Genossenschaften mit dieser „Mitgliederförderung“. ….

Das könnte sogar (wahrscheinlich) für Genossenschafts-Verbände der einzige Rechtfertigungsgrund sein, ihr „Monopolrecht“ (Zwangsmitgliedschaft) noch etwas länger aufrecht zu erhalten.  

Nun, so wichtig scheint nun diese „Mitgliederförderung“ seitens der Verbände im Genossenschaftswesenn auch nicht gesehen werden, denn:

·         Im Rahmen der „Qualitätssicherung“ von Genossenschaften (zuständig die Wirtschaftsprüferkammer!) spielt das Thema „Mitgliederförderung“ überhaupt keine Rolle (!).

Nun, gute Journalisten finden Wege, um hierzu sich selbst Klarheit zu verschaffen – auch sogar im „Lobby-Geflecht“ der „Geno-Verbände“

Ihr solltet der Spur mal nachgehen, warum dies so ist. …

Ganz sicher wurde es nicht übersehen! …

Und da wagt es ein Mensch mit Namen „Alex Fischer“, das Thema „Mitglieder-Förderung“ in Genossenschaften aufzugreifen und – zugegeben  etwas „burschikos“ anzugehen - und gleich fällt die bisher „seltsam teilnahmslos“ wirkende „Geno-Förder-Fan-Gemeinde“ (alter Art) über ihn her. …

Man muss kein „Fan“ dieser Art „Aufweck-Rufe“ sein, aber auch kein oberflächlicher (staatstragender) Gegner werden. Wie wäre es - stattdessen nunmehr endlich:

·         Mit innovativen „Förderzweck-Gestaltungen“ in neue Richtungen?!

Welche wären das?

·         Eigentlich Vieles, was in dieser Gesellschaft noch „kooperativ unbearbeitet“ geblieben ist.

Das eigentliche „Problem“ ist, dass es erst dieses „Herrn Fischer“ (und seiner Adepten) bedurfte, bis die:

·         „Eingeschlafene“ Geno-Politik- und Geno-Verbände-Gemeinschaft endlich beginnt aufzuwachen. …

Wir sehen das „Problem“ Fischer und den staatlichen „Steuerzugriff“ auf die Mitgliederförderung“ keineswegs „problematisch“. Wir sehen es eher:

·         Als „Weckruf“ und Aufforderung zum „förderwirtschaftlich innovativen Handeln“!

Könntet Ihr dieser „Spur“ ggf. folgen wollen?

Zugeben, wir könnten damit den „Traditions-Journalismus“ überfordern – oder? …

Mal ehrlich: Wieviel Journalisten haben bisher wirklich erkannt (oder erkennen wollen), welche Möglichkeiten sich mittels Genossenschaften und Kooperationen bieten, um wirklich Veränderungen in unserem Land anzubahnen? …

Wir ennen dafür nur einige Beispiele:

·         Die sich ständig verschlechternde Gesamt-Vermögnsverteilung im Land

·         Die Entwicklung von mehr „Teilhaberschaft in Unternehmen“ (MiT-Unternehmer)

·         Das „Überleben“ des Mittelstandes (in „Amazon-Zeiten“ ….)

·         Neue (menschenfreundliche) „Öko-Sozial-Strukturen“ (Ernährung, Heilung, Altenpflege, usw. …)

·         Kooperative Forschung und Entwicklung

·         Sonstige Ideen und Lösungen zur Zukunftsfähigkeit (dafür sind fast alle Bereiche denkbar, auch die Bereiche Medien, Energie, Gesundheit

Die Grundfrage lautet eigentlich:

·         „Wie kooperativ – also auch wie „genotiv“ – kann, darf, muss, sollte unsere Gesellschafts sein, um sie als (wirklich) zukunftsfähig zu bezeichnen?! …

Und:

·         „Wäre es nicht schön, wenn sich die bisherigen „Genossenschafts- oder Prüfungs-Verbände“ (endlich) auf diese Herausforderung einrichten würden?!

Der Begriff „Prüfungsverband“ bekäme dann (vielleicht) endlich seine eigentliche/wirklich rechferigende Bedeutung:

·         Genossenschaften zu „messen“ (prüfen), welche Potentiale auf diesem Weg bereits entfaltet sind und

·          welche „Reserven“ noch wo und wie zu „heben“ (entfalten) wären. …

Wenn ihr wirklich (journalistisch) diesen Weg – zumindest teilweise – gehen wollt, sind wir gern (auch als „Coach“) an einer „stetigen“ Kooperation interessiert! ….

Wir freuen uns auf euere Antwort!

CoopGenial – Unser Körper, das kooperative Vorbild …

Redaktion: AG GenoLand-Dialoge im SmartCoop Forschungsinstitut (SCFI) der „ThinkTank“ im Bundesverband MMW (Cooperations- und Genossenschafts-Wirtschaft)  www.bundesverband-mmw.de  – info@coppgo-dielofe.

Unsere Berater in Sachen Quanten-Management: FIKW (ForschungsInstitut Kooperativer Wandel) des IWMC Quanten-Instituts - Internationale Wissenschafts- u. MedienCooperation für angewandte Quantenphysik - Kontakt:  info@quanteninstitut.de